Forschungsprojekte

 Aktuell (seit 2013)

Muster wirtschaftspolitischer Beratung in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika: Organisationsmodelle, kulturelle Prägungen und Beratungsdiskurse unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmerperspektive.

Das mehrteilige, international vergleichende Projekt untersucht Gestaltungsfaktoren, Handlungslogiken und gesellschaftliche Legitimationsmuster wirtschaftspolitischer Politikberatung in Deutschland und den USA. Zentrale Leitfragen richten dabei den Fokus auf die Erforschung kulturell bedingter Differenzen in der Verankerung der Politikberatung sowie auf die Berücksichtigung von Arbeitnehmerperspektiven im aktuellen, von der Wirtschaftskrise geprägten, Beratungsdiskurs. Das auf drei Jahre angelegt Projekt wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und gemeinsam mit dem Heidelberg Center for American Studies (Dr. habil Martin Thunert) durchgeführt.

Hans-Böckler-Stiftung

2009

Ladenburger Diskurs zum Thema: Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft
Der von der Daimler-Benz-Stiftung geförderte Diskurs stellt eine Platform für internationale und interdisziplinäre Forschung zum Thema Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft dar. In den kommenden drei Jahren sollen regelmäßige Treffen der 20 Wissenschaftler dazu dienen, einen gemeinsamen interdisziplinären Projektantrag (Sonderforschungsbereich oder Forschergruppe) zu formulieren.

  • Projektkonzeption und Antragstellung
  • Koordination der Forscherteams
  • Wissenschaftliche Begleitung

Daimler Benz-Stiftung

2005-2007

Summer Academy on Political Consulting and Strategic Campaign Communication
Die von der Volkswagen Stiftung geförderte Sommerakademie widmet sich der Theorie und Praxis der Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft. Thematisch konzentriert sie sich auf die wachsende Professionalisierung von Wahlkämpfen, von Politikmanagement, modernen Wahlkampftechniken (Staatskommunikation) sowie Public Relations, Innovations- und Krisen- kommunikation (Unternehmenskommunikation). Zielgruppe sind europäische Doktoranden.

  • Konzeption der Sommerakademie sowie Antragstellung
  • Wissenschaftliche Begleitung
  • Erarbeitung von Modulen für weitere Lehrveranstaltungen

Sommerakademie

2002-2006

Neue IuK-Technologien in politischen und kommerziellen Organisationen (zusammen mit Prof. Dr. Michael Woywode, RWTH Aachen)
Der Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) auf die Innovationsfähigkeit politischer und kommerzieller Organisationen ist der zentrale Forschungsgegenstand des interdisziplinären Projektes. Im Mittelpunkt steht hierbei der Einsatz neuer IuK-technologien in politischen und kommerziellen Organisationen. Es werden Parteien, Verbände und neue soziale Bewegungen sowie große/mittelständische Unternehmen und start-ups untersucht. HIerbei werden Interviews mit den Webmastern sowie den Verantwortlichen aus der öffentlichkeitsarbeit geführt. Ergänzt werden diese Informationen durch die inhaltsanalytische Erfassung der Websites.

Homepage IuK-Projekt

2000-2004

From Electioneering to Political Marketing? A Cross-National Comparison
Die Entwicklung von modernen zu postmodernen Wahlkämpfen steht hier im Vordergrund. Welche Rolle und Bedeutung kommt politischen Parteien als zentraler Vermittlungsinstanz im Zeitalter der Massenmedien noch zu? Wird ihre Rolle in repräsentativen Demokratien durch neue Informations- und Kommunikationstechniken gestärkt und welche Rolle spielt das Internet hier?
Im Mittelpunkt stehen England, Schweden, die Niederlande, Australien und die USA.- Projektkonzeption- Projektleitung, Rekrutierung der Workshop-Teilnehmer- Durchführung einer ECPR-Research-Session in Uppsala, Schweden, Oktober 1999 (zusammen mit Dr. Rachel Gibson)- Durchführung des Panels ?From Electioneering to Political Marketing?? auf der IPSA-Tagung 2000 in Quebec (zusammen mit Dr. Rachel Gibson)- Durchführung eines ECPR-Workshops 2001: Electronic Democracy? Participation, Organization and Mobilization via new ICTs? (zusammen mit Dr. Rachel Gibson)- Vorbereitung eines special issues des Harvard International Journal of Press Politics (Herausgeberschaft und eigener wissenschaftlicher Beitrag)

1998-2002

TMR-Project “Representation in Europe” (zusammen mit Dr. Hermann Schmitt)
Das TMR Forschungsnetz umfaßt insgesamt 35 Wissenschaftler aus zwölf Forschungsinstituten in zehn europäischen Ländern, die sich mit der Frage politischer Repräsentation in Europa beschäftigen (CEVIPOF (Paris); CREST (UK); Institute for Social Research (Oslo); PIOP (Leuven & Louvain); Trinity College (Dublin); Universita National de Education a Distancia (Madrid); University of Amsterdam; University of Genua, University of Gothenburg, University of Twente, WZB (Berlin); und MZES (Mannheim)). Die Fragen, die das Projekt empirisch beantworten möchte, lauten: Wie unterscheiden sich die Determinanten des Wahlverhaltens zwischen Wahlen auf den verschiedenen Ebenen des EU-Mehrebenensystems? Wie unterschiedlich sind die Einstellungen der Vertreter der nationalen Parlamente und der Vertreter des Europäischen Parlamentes? Ist die Kongruenz zwischen Wählern und ihren nationalen Repräsentanten größer als die zwischen Wählern und ihren Vertretern im Europäischen Parlament?- Projektleitung (zusammen mit Dr. Hermann Schmitt), -koordination und ?organisation- Geplante Buchpublikation (Herausgeberschaft und eigener wissenschaftlicher Beitrag)

1995-1998

“Campaigns and Surveys” (Projektleitung Prof. Hans-Dieter Klingemann)
Welche Rolle spielt die Umfrageforschung in den verschiedenen Phasen von Informations- und Kommunikationskampagnen? Im Mittelpunkt standen hierbei Kampagnen der Europäischen Kommission. – Projektbearbeitung und Projektkoordination- Entwicklung geeigneter Meßinstrumente (Fragen im Eurobarometer), Auswertung der empirischen Ergebnisse- eigener wissenschaftlicher Beitrag- Mitherausgeberschaft

1994-1997

“Parties and Cleavages in East and Central Europe” (zusammen mit Prof. Kay Lawson und Prof. Georgi Karasimeonov)
Das international vergleichende Projekt, in dem fünf Länder der neuen Demokratien in Osteuropa im Mittelpunkt standen, ging der Frage nach, ob sich die identifizierten gesellschaftlichen Konfliktlinien in den neuen Parteiensystemen Osteuropas und im Wählerverhalten widerspiegeln.- Projektkonzeption (zusammen mit Prof. Kay Lawson)- Projektkoordination und Projektleitung (zusammen mit Prof. Kay Lawson), Betreuung der Buchbeiträge- eigener wissenschaftlicher Beitrag- Mitherausgeberschaft

1992-1994

“Victorious Incumbent” (Projektleitung Prof. Rudolf Wildenmann)
International vergleichend angelegte Neun-Länder-Studie zur Frage der Wahlchancen von Amtsinhabern im internationalen Vergleich. Spielen systemische Unterschiede (Wahlsystem, Bedeutung von Parteien, Rolle der Abgeordneten) eine entscheidende Bedeutung?
Projektbearbeitung, nach dem Tode Rudolf Wildenmanns alleinige Projektverantwortung- Projektkoordination, Betreuung der Hilfskräfte, Redigieren der englischsprachigen Texte – eigener wissenschaftlicher Beitrag – Mitherausgeberschaft