Zur Sache!

Für eine neue Streit­kul­tur in Poli­tik und Gesellschaft

auf­bau-Ver­lag, 2019

Bro­schur, etwa 144 Seiten
€ [D] 16,00 · € [A] 16,50
ISBN 978–3‑351–03779‑6

Auch als E‑Book erhältlich

Mehr zum Buch:

„Wir müs­sen den poli­ti­schen Streit als gestal­ten­des und ver­bin­den­des Ele­ment unse­rer Demo­kra­tie aner­ken­nen und mit Inhalt füllen.“

Die inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung wird mehr und mehr zur Aus­nah­me und die Debat­te ver­la­gert sich in sozia­le Medi­en und Talk­shows. Wir erle­ben kei­nen kon­struk­ti­ven Streit mehr, in dem es um die Sache geht, statt­des­sen gehen die Par­tei­en mit unge­prüf­ten Fak­ten und Behaup­tun­gen auf­ein­an­der los. Mei­nun­gen blei­ben unver­söhn­lich neben­ein­an­der ste­hen. Kurz­um: Wir ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, eine neue Streit­kul­tur in Poli­tik und Gesell­schaft zu eta­blie­ren. Andrea Röm­me­le, Pro­fes­so­rin für Kom­mu­ni­ka­ti­on in Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft, for­dert eine Repo­li­ti­sie­rung des Streits. Streit muss inner­halb der Gren­zen des Rechts­staa­tes ana­log und digi­tal neu orga­ni­siert wer­den. Dazu wird in die­sem Buch die Bedeu­tung des Streits ana­ly­siert und unse­re Debat­ten­kul­tur in Poli­tik, Medi­en und Gesell­schaft auf den Prüf­stand gestellt.

Buch­rück­sei­te

War­um wir wie­der ler­nen müs­sen, rich­tig zu streiten

Ohne Streit ist unse­re Demo­kra­tie nicht über­le­bens­fä­hig. Wir brau­chen die Aus­ein­an­der­set­zung, um eine öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung zu ermög­li­chen und kon­struk­ti­ve Lösungs­vor­schlä­ge zu erar­bei­ten. Aber wir erle­ben heu­te, dass die inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung immer sel­te­ner wird und sich die Debat­te in die sozia­len Medi­en und die Talk­shows ver­la­gert hat. Dort gehen die Akteu­re Par­tei­en mit unge­prüf­ten Fak­ten und Behaup­tun­gen auf­ein­an­der los, blei­ben Mei­nun­gen unver­söhn­lich neben­ein­an­der ste­hen und wer­den kei­ne Kom­pro­mis­se mehr gesucht. Es herrscht ein Kampf um Auf­merk­sam­keit, Selbst­be­stä­ti­gung und die Skan­da­li­sie­rung des Geg­ners. Andrea Röm­me­le zeigt auf, war­um es wich­tig ist und wie es wie­der mög­lich sein kann, mit­ein­an­der zu strei­ten – ohne sich zu spalten.

Über die Autorin und wei­te­re Mitwirkende

Andrea Röm­me­le, Jahr­gang 1967, ist Pro­fes­so­rin for Com­mu­ni­ca­ti­on in Poli­tics and Civil Socie­ty an der Her­tie School of Gover­nan­ce in Ber­lin sowie Her­aus­ge­be­rin der Zeit­schrift für Poli­tik­be­ra­tung. Lang­jäh­ri­ge For­schungs- und Lehr­auf­ent­hal­te an renom­mier­ten ame­ri­ka­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten. Sie gehör­te zu den Wahl­kampf­teams u. a. von Ger­hard Schrö­der und Hil­la­ry Clin­ton. Regel­mä­ßi­ge Medi­en­auf­trit­te u.a. bei May­brit Ill­ner, ARD Mor­gen­ma­ga­zin, Tages­schau, zeit​.de, Focus, New York Times.

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